24.11.19

Who was Lenny Bruce ?


LENNY BRUCE ON THE STEVE ALLEN SHOW APRIL 5, 1959



Leonard Alfred Schneider (October 13, 1925 – August 3, 1966), better known by his stage name Lenny Bruce, was an American stand-up comedian, social critic, satirist, and screenwriter. He was renowned for his open, free-style and critical form of comedy which integrated satire, politics, religion, sex, and vulgarity. His 1964 conviction in an obscenity trial was followed by a posthumous pardon, the first in the history of New York state, by then-Governor George Pataki in 2003. He paved the way for future outspoken counterculture-era comedians, and his trial for obscenity is seen as a landmark for freedom of speech in the United States. In 2017, Rolling Stone magazine ranked him third (behind disciples Richard Pryor and George Carlin) on its list of the 50 best stand-up comics of all time.


Lenny Bruce speaking at UCLA 2/9/1966
From the archives of the UCLA Communications Studies Department. Digitized 2013.
The views and ideas expressed in these videos are not necessarily shared
by the University of California, or by the UCLA Communication Studies Department.


https://en.wikipedia.org/wiki/Lenny_Bruce

06.11.19

Bob Dylan - 1965



Bob Dylan's 1965 San Francisco televised press conference in full
Recorded on 3 December 1965.

""In december of 1965 Bob Dylan met with the Bay Area press at KQED studios in San Francisco. KQED was a Public Educational TV station that started broadcasting in 1954. Bob Dylan met the press on friday december 3rd 1965 to promote his 5 Bay Area shows. Dylan fans can thank Ralph Gleason for preserving on video the entirety of the broadcast. Gleason's association with KQED dated back to 1963. He produced a music show "Jazz Casual" which featured many of the top jazz artists of the day. Ralph Gleason wrote in 1973: "When Bob Dylan's five concerts in the San Francisco Bay Area were scheduled in december 1965, the idea was proposed that he hold a press conference in the studios of KQED, the educational television station. Dylan accepted and flew out a day early to make it. He arrived early for the press conference accompanied by Robbie Robertson and several other members of his band, drank tea in the KQED office and insisted that he was ready to talk about "anything you want to talk about." His only request was that he be able to leave at 3 PM so that he could rehearse in the Berkeley Community Theater where he was to sing that night. At the conclusion of the press conference, he chatted with friends for a while, jumped into a car and went back to Berkeley for the rehearsal. He cut the rehearsal off early to go to the hotel and watch the TV program which was shown that night and repeated the following week. This is the only full length press conference by Dylan ever televised in it's entirety." (Source: Post from "Cripes", The Island) Allen Ginsberg is in the audience.""
 http://kripes.proboards.com/thread/1/dylans-1965-francisco-press-conference

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 A Restaurant - Royal Albert Hall - London England - 9 May 1965
Talk with Horace Judson (Time Magazine)
From the Documentary “Don’t Look Back (D.A. Pennebaker)

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Transcript Bob Dylan TIME Magazine Interview

 

01.11.19

Old Shapira

Shahak Shapira  - Foto: Berliner Zeitung

Konnte es mir beim beim besten Willen nicht verkneifen... [Brendan Gleeson in Hampstead - 2017]


01.09.18

Drei Kommentare zu Sarrazin in der ZEIT

 I

Jacques Bouveresse (in D weitgehend unbekannt) hat gesagt (ich gebe es in meinen eigenen Worten wieder), dass man meistens an die 10 Seiten schreiben muss, um ein paar Sätze intellektuelle Stümperei aus den Angeln zu heben.

Ein anderer Franzose: Man rede gut oder schlecht über mich, Hauptsache man redet über mich!

Nicht zuletzt hat TS einiges von Renaud Camus ("Le grand remplacement") und Michel Houellebecq ("Soumission") "übernommen", aber keineswegs feindlich...





II

So wie es bei der AfD die Wähler sind, die diese Partei in den Bundestag gebracht haben, stellt sich auch bei Sarrazin die Frage der "Rezeption": Nicht er, sondern die Leser machen seine Bücher zu Bestsellern. Also nicht er, sondern die Leser, die Wähler stehen am Anfang des "Effektes", als deren "Grund", mit anderen Worten: Es ist die gesellschaftlich-politische Situation in Deutschland oder Europa, auf die anscheinend "Antworten" wie die von Sarrazin oder der AfD von einer Menge Menschen akzeptiert werden. - Das Feld, auf dem solche Pflanzen wachsen, muss analysiert werden. Dazu bräuchte es aber Intellektuelle von anderem Format als Sarrazin...



 III

Zusatz: Eins der Probleme in dieser Angelegenheit besteht m.E. darin, dass wir, was die (ich will sie mal so nennen:) "öffentliche Intelligenz" betrifft, uns nunmehr auf dem untersten Niveau bewegen: Wir überlassen Pseudo-Intellektuellen wie Sarrazin & al. dringend benötigte gesellschaftliche und politische Analysen unserer gegenwärtigen Situation (Desozialisierung, Desorientierung u.v.m.). Diese (Neologismus?) "Medioten" füllen die Leere des zeitgenössischen Denkens nach dem Ableben der Kriegs- und Nachkriegsgenerationen, die immerhin mit der Aufgabe konfrontiert waren, den Abgrund (sprich: 1933-45) zu reflektieren.

Derzeit wandeln wir jedoch weiterhin oder wieder am Rande des Abgrunds, wenn uns auch die virtuelle Welt den Eindruck vermitteln mag, dass alles schön und neu sei. Nur haben wir immer noch das Gehirn des Steinzeitmenschen, mit seinen Orientierungsschemen, dumpf-archaischen Reaktionen, clanischen Verhaltensweisen und Ausgrenzungen alles Fremden, Unbekannten: In einer Zeit der Orientierungslosigkeit und Desozialisation geben Religionen, Traditionen unzeitgemäße Antworten. Sowie die Bücher von Herrn Sarazen - pardon! - Sarrazin.


19.07.18

"Zahltag" - Das Spektakel des Elends

An diesem 18.07.2018 schreibt Martin Nejezchleba einen Artikel, der die Berliner-Morgenpost-Leser ein wenig wachrütteln dürfte. Der Titel lautet: Ein Koffer voller Zynismus. Und es geht um Neuköllns Ex-Bürgermeister Heinz Buschkowsky, der in der RTL-Show "Zahltag!" Langzeitarbeitslosen eine neue finanzielle Chance schenkt. Martin Nejezchleba warnt: "Klingt gut. Ist es aber nicht." Und schildert das Konzept der Sendung: 
"Buschkowsky schneit als Kofferträger im wallenden Mantel bei Hartz-IV-Empfängern vorbei, stellt ihnen einen Koffer voll Geld vor die Tür. Neben Buschkowsky führen Ilka Bessin (selbst mal auf Hartz IV, hat sich als „Cindy aus Marzahn“ aus der Sozialhilfefalle gerettet) und Gründercoach und dynamischer Stretch-Anzug-Träger Felix Thönnessen durch die Sendung. [...] In Buschkowskys Koffer finden die auserwählten Familien den kompletten Hartz-IV-Satz für ein Jahr im Voraus. Bei Familie Metz mit den Löchern im Hausdach sind das knapp 25.000 Euro. Sie haben einen Plan, wollen eine Second-Hand-Laden für Kindermode eröffnen. Nur statt dass der Gründungsexperte oder der Reißt-euch-mal-zusammen-Experte unter die Arme greifen, ziehen sie sich mit dem Zuschauer in Voyeurismus zurück."
Link zum Artikel > Berliner Morgenpost
 Am gleichen Tag hat auch Anja Rützel die Show für den Spiegel kommentiert:
"Gimpelhaft hätte man fast so etwas wie guten Willen hinter diesem TV-Format angenommen, aber natürlich - schaltet man denn zum ersten Mal RTL ein, Herrgott? - gerät es blitzschnell doch zu einem Spektakel des Scheiterns. [...] Die Experten würden erst dann einschreiten, wenn die Familien sie explizit um Hilfe bitten, so die eklig scheinheilige Begründung, schließlich handelt es sich hier ja um ein Sozialexperiment. Und sonst könnte man ja auch nicht in ungebremster Gafflust dabei zusehen, wie René und seine Frau ihre knapp 25.000 Euro sofort mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißen. Seit der Maurer vom Gerüst stürzte, leidet er unter Bandscheibenproblemen und fand darum keinen neuen Job. Nun schauen wir ihm dabei zu, wie er scheinbar mühelos einen neuen Teppich ins Auto wuchtet, ein neues Sofa kauft, statt erst einmal die undichten Fenster in der Elendswohnung abzudichten, beim Fastfood-Laden elf doppelte Burger bestellt..."

Link zum Artikel > Spiegel Online
Und der Teaser von RTL: